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Was ist Tai Chi Chuan?

Tai Chi Chuan ist eine alte chinesische Kampfkunst, die bei uns im Westen vor allem durch ihre positiven Aspekte für die Gesundheit bekannt geworden ist. Die Geschmeidigkeit des Körpers und die Entspannung des Geistes, im Üben von Tai Chi vereint, drücken sich durch weiche und fließende Bewegungen aus, bei denen der Übende sich auch mental ganz auf das Üben einlässt und den Geist in das Üben integriert.

 

Geschmeidig machende Übungen

Das erste Ziel ist es, den Körper bis in seine tiefsten Bindegewebsstrukturen (Faszien) zu trainieren und geschmeidig zu machen. So werden die Voraussetzungen geschaffen, die Bewegungen der Tai Chi Form korrekt auszuführen. Das Trainieren dieser Bindegewebsstrukturen, die als ein umhüllendes und verbindendes Spannungsnetzwerk den Körper durchdringen, ist somit ein elementarer Bestandteil. Siehe auch Faszien: http://de.wikipedia.org/wiki/Faszie

Mangelnde und falsche Bewegungen führen zu Steifheit in den so wichtigen Bindegewebsstrukturen, Sehnen, Bändern und Gelenken. Ziel ist es daher, diese Steifheit zu erspüren und systematisch aufzulösen. Das ist möglich, indem zunächst der Geist dafür sensibilisiert wird, die Steifheit in den einzelnen Bereichen des Körpers wahrzunehmen und bewusst und willentlich Härte und Anspannung loszulassen. In der Sichtweise des Tai Chi Chuan ist die Integration des Geistes eine wesentliche Voraussetzung: Ist man sich der Steifheit, Anspannung und Härte bewusst und gewillt, auch geistig loszulassen und den Geist in das Üben zu integrieren, bietet Tai Chi Chuan eine große Anzahl verschiedener Übungen (Softening Exercises), die gezielt die Tiefenstrukturen des Körpers erreichen und je nach körperlicher Verfassung und Kenntnisstand immer weiter vertieft und intensiviert werden können.

 

Die Tai Chi-Form

Ist der erste Schritt auf dem Weg getan, mit den geschmeidig machenden Übungen Körper und Geist zu trainieren, wird begleitend die Tai Chi Form erlernt. Auch die langsamen, weichen und fließenden Bewegungen der Tai Chi Form im Einklang mit dem Atem, werden mit einer Haltung innerer Achtsamkeit ausgeführt.

 

Das Ziel

Der Körper lernt systematisch sein bisher nicht genutztes Potenzial auszuschöpfen: die Stärke der Sehnen, Bänder und Bindegewebsstrukturen statt der bloßen Muskelleistung, die Ausgeglichenheit statt grober Kraft. So wird der Körper von Grund auf gekräftigt und wieder in Einklang mit sich selbst gebracht.

 

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